Informationen aus unserer Pfarreiengemeinschaft

Aus 7 wird 1!

Auf dem Weg zur neuen Pfarrei 2022

Die neue Pfarrei (bestehend aus den 6 Pfarreien der jetzigen Pfarreiengemeinschaft Monzelfeld plus Pfarrei Horath) geht ab dem 01. Januar 2022 an den Start. Die nächsten Monate werden von den weiteren Vorbereitungen geprägt sein. Immer wieder habe ich in den letzten Pfarrbriefen und in den Gottesdiensten zur Gemeindeneugründung über die neue Pfarrei berichtet. Gerne möchte ich an dieser Stelle noch einmal auf wichtige und wesentliche Fragen eingehen, die immer wieder gestellt wurden bzw. werden:

Wenn meine Pfarrei formal-juristisch aufgelöst wird, gibt es dann noch kirchliches Leben vor Ort?

Ja, natürlich. Jede und Jeder kann und soll sich vor Ort einsetzen und sich auf unterschiedliche Art und Weise einbringen.

Wird nach der Gemeindeneugründung meine Kirche geschlossen?

Die Fusion bedeutet definitiv nicht, dass Kirchen geschlossen werden. Die Schließung einer Kirche kann aus ganz anderen Gründen drohen, etwa wenn es kein Leben mehr vor Ort gibt, wenn keiner mehr sich um die kirchlichen Belange vor Ort kümmert oder wenn die finanziellen Mittel die Unterhaltung einer Kirche nicht mehr möglich machen (Kosten-Nutzen-Abwägung).

Gibt es in allen Kirchen und Kapellen weiterhin Gottesdienste?

Da wird sich zunächst einmal wenig ändern. Die Gottesdienstordnung bleibt zunächst einmal so, wie in der letzten Zeit, nur daß eben die Kirche in Horath mit eingebunden wird. Natürlich muss der gesamte „Pastorale Raum“ (zu dem die neue Pfarrei dann gehört) in den Blick genommen werden.

Wie setzen sich die Räte und Gremien zusammen?

Die Wahlmodalitäten machen es möglich, dass alle Orte entsprechend im neuen Rat vertreten sein werden. Genaueres wird vom Bistum noch festgelegt.

Sind wir mit der Fusion gut für die Zukunft gerüstet?

Die Fusion, also die Gemeindeneugründung, ist nur ein formaler Akt, der neue und schlankere Strukturen schafft. Aber diese sind kein Selbstzweck. Sie sollen uns stärken, damit wir uns konzentrieren können auf unsere eigentlichen Aufgaben. Denn wir müssen Antworten finden auf die wichtigen Fragen:

  • Wie kann Kirche in dieser Zeit bestehen?
  • Wie können wir das Evangelium zeitgemäß verkünden?
  • Wie können wir in Wort und Tat glaubwürdig Zeugnis ablegen?
  • Wie können wir die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen (Geld, Immobilien…) gut verwalten und einsetzen?
  • Welche Rolle spielt der „Pastorale Raum“?

Der Pastorale Raum ist ein neues Konstrukt. Darin sind die (fusionierten) Pfarreien des jetzigen Dekanates Bernkastel (ohne die PG Thalfang, aber mit der Pfarrei Horath) zusammengeschlossen. Der „Pastorale Raum“ ist eine pastorale und auch verwaltungstechnische Ebene. So ist z. B. das nichtpastorale Personal dort angestellt. Aber auch pastorale Aufgaben werden dort koordiniert und geplant. Dieser „pastorale Raum Bernkastel“ soll zum 01. Januar 2022 errichtet werden.

Wenn Sie noch Fragen haben, sprechen Sie mich ruhig an.

Markus Weilhammer, Pfarrer

In eigener Sache:

Homepage

Schön, dass Sie diesen Artikel lesen!

Für die Erstellung einer Homepage und um diese am "Leben" zu erhalten wird Material benötigt!

Gerne können sich die einzelnen Gruppen und Personen aus der Pfarreiengemeinschaft Monzelfeld selbst mit einem Artikel vorstellen (Kirchenchöre, Frauengemeinschaften, Messdiener, auch gerne Küster*innen, Chorleiter*innen usw.). Auch geplante Fahrten und Veranstaltungen können bekannt gegeben werden und ein Bericht als Nachlese über das Erlebte kommt bei den Leser*innen, die sich für die Pfarreiengemeinschaft interessieren, sicher auch sehr gut an. Es wäre schön, wenn sich Menschen finden, die etwas schreiben und die damit die Arbeit des Pfarrbüros unterstützen. Auch Fotos aus den Pfarrgemeinden wären eine Bereicherung. Es soll ja auch als Werbung und Sprachrohr für die entsprechende Gruppierung dienen.

Gerne können Artikel und Bilder über die Mailadresse  st.stephanus.monzelfeld(at)t-online.de eingereicht werden. Auch Handschriftliches ist willkommen!

Vielen Dank!

Sondierungsphase beginnt mit der Bildung von Steuerungsgruppen

Pfarreienreform

Genauere Kenntnisse der Situationen in den zukünftigen Pastoralen Räumen zusammentragen, um die jeweils passenden Entwicklungsschritte gemeinsam vorzubereiten: Das ist das Ziel der sogenannten Sondierungsphase, mit der die Pfarreienreform im Bistum Trier voranschreitet. Im November 2020 hatten Bischof Dr. Stephan Ackermann, Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg und Direktorin Mechthild Schabo darüber informiert, dass es ab 2022 Fusionen von bisherigen Pfarreiengemeinschaften zu Pfarreien sowie die Bildung von Pastoralen Räumen geben wird

Generalvikar von Plettenberg hat sich nun in einem Schreiben an die Dekanatsleitungen sowie die Vorsitzenden der Dekanatsräte gewandt und sie gebeten, dass sie für die jeweiligen Pastoralen Räume Steuerungsgruppen bilden. Denn: „Für diese Aufgabe der Sondierung brauchen wir Ihre pastorale Kompetenz und Ihre Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten“, heißt es in dem Schreiben. Diese Gruppen sollen sich aus Seelsorgerinnen und Seelsorgern der Dekanatskonferenz und Ehrenamtlichen (etwa aus den Dekanatsräten) zusammensetzen, damit verschiedene inhaltliche und örtliche Perspektiven zusammenkommen. Der Generalvikar empfiehlt auch, Mitarbeitende aus den Ortscaritasverbänden und kirchlichen Einrichtungen einzubeziehen.

Ziel ist, „im Hinblick auf die Gründung des Pastoralen Raumes und möglichen Fusionen der Pfarreiengemeinschaften die Situation in den 35 geplanten Räumen und den jeweiligen Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften zu sondieren“. Dazu gehören nach Angaben des Generalvikars Sachthemen wie Vakanzen, die Besetzung der Gremien oder die Personalisierung. Aber auch soziale und emotionale Faktoren wie die Bereitschaft zur Fusion, die Befassung mit den Synodenergebnissen oder die Wahrnehmung von Orten von Kirchen sollen in das Ergebnis einfließen: eine „Skizze, die Auskunft darüber gibt, wie sich die Akteure vor Ort die Schritte zur Gründung des Pastoralen Raums und das Vorgehen bezüglich der geplanten Fusionen vorstellen“, erläutert von Plettenberg. Insbesondere sollten ein angemessener Zeitraum empfohlen und Themen und Fragen, die noch zu bearbeiten sind, identifiziert werden.

Die Sondierungsphase dauert bis 30. Juni 2021. Danach werden die vereinbarten Schritte Zug um Zug in den Pastoralen Räumen und Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften umgesetzt. Die Fusionen der Pfarreien und Kirchengemeinden sind Aufgabe der Ende 2021 neu zu wählenden Gremien. Für Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften, die bereits zum 1. Januar 2022 fusionieren möchten, besteht auch diese Möglichkeit. Weitere Informationen zur Synodenumsetzung im Bistum Trier und zur Pfarreienreform sind unter www.herausgerufen.bistum-trier.de zu finden.

(bischöfliche Pressestelle)

Informationen über die Sondierungsphase im pastoralen Raum Bernkastel-Kues sind auf der Dekanatsseite zu finden:

Dekanatshomepage

Umsetzung der Strukturreform im Zuge der Bistumssynode

Pfarrbriefausträger*innen für die Pfarrei Rapperath gesucht!

Für den Bereich um den "Großen Herrgott" sind 25 Pfarrbriefe ca. 11 mal po Jahr umzutragen. Interessenten*innen können sich bei Monika Klein-Bernard vor Ort oder bei Pfarrer Weilhammer melden. Es wäre schön, wenn sich jemand findet, der diesen Dienst ehrenamtlich übernimmt! Vielen herzlichen Dank!

Mitarbeiter gesucht!

Der Kirchengemeindeverband Monzelfeld sucht:

 

für die Pfarrkirche St. Andreas in Longkamp ab sofort:

eine/n Küster/in.

Der Beschäftigungsumfang beträgt wöchentlich ca. 5 Stunden.

 

Für die Pfarrkirche St. Andreas und die „alte Schule“ in Longkamp ab sofort:

eine/n Anlagenpfleger/in.

Der Beschäftigungsumfang beträgt wöchentlich 2 Stunden.

 

Für die Pfarrkirche St. Antonius in Morbach – Gonzerath ab sofort:

eine/n Küster/in.

Der Beschäftigungsumfang beträgt wöchentlich ca. 5 Stunden.

 

Für die Kirchengemeinden St. Georg Morbach – Merscheid,

St. Wendalinus Morbach – Rapperath

und St. Antonius Morbach – Gonzerath für die

Sonntags- und Feiertagsgottesdienste ab sofort:

eine/n Organisten/in.

Der Beschäftigungsumfang beträgt wöchentlich ca. 5 Stunden und

kann durch die Übernahme von Beerdigungsdiensten aufgestockt werden.

Alle Stellen können getrennt besetzt werden oder auch zusammengefasst werden.

Die Anstellung und Vergütung erfolgt nach den Richtlinien der Kirchlichen Arbeits- und Vergütungsordnung (KAVO) des Bistums Trier.

Die Anerkennung der Grundordnung des kirchlichen Dienstes wird vorausgesetzt.

Es wird von Bewerbern ein aktiver Einsatz für den Schutz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Schutzbefohlenen erwartet.

Weitere Informationen erhalten sie von Pfarrer Weilhammer.

Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen bitte an:

Pfarrer Markus Weilhammer

Kath. Pfarramt Monzelfeld

Kirchstr. 12

54472 Monzelfeld